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Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in dem vorpommerschen Städtchen Grimmen. Ich habe schon immer gern gesungen, Gedichte aufgesagt, Briefe und Aufsätze geschrieben. Und deshalb wollte ich gern Journalistin oder Schauspielerin werden. Beide Wünsche scheiterten an der Realität und so wurde ich erst einmal Lehrerin. Doch mit der Wende 1989 startete ich neu durch und verwirklichte meinen alten Traum. Zunächst als Nachrichtensprecherin beim legendären und im Osten sehr beliebten „Jugendradio DT64“, später beim neugegründeten „Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg“ (ORB). Doch immer nur von anderen verfasste Texte vorzulesen, reichte mir bald nicht mehr. Ich bewarb mich für ein Volontariat beim ORB und erlernte so in zwei Jahren den Beruf der Rundfunk- und Fernsehjournalistin. Meine erste Station nach dem Volontariat war das „Antenne Brandenburg“- Studio in Perleberg. Dort habe ich drei Jahre lang unglaublich viel gelernt, denn um ein täglich zweistündiges Radioprogramm zu gestalten, muss man einfach erfindungsreich sein, manchmal improvisieren und Interesse und Freude haben an vermeintlich kleinen Themen und ganz „normalen“ Menschen. Auch bei meiner späteren Arbeit im ORB-Fernsehen als Reporterin der Nachrichtensendung „Brandenburg Aktuell“ und als Moderatorin von „Aktuell um 6“ und „Feiern in Brandenburg“ kamen mir diese Fähigkeiten zu Gute. Im März 1999 wechselte ich mit dem Start der „Landpartie“ zum NDR nach Hamburg. Neben der „Landpartie“ habe ich auch immer wieder andere Unterhaltungssendungen im NDR moderiert, z.B. „Gartenträume“, „Bi uns tu Hus“ oder „Sirtaki,Stars,Olympiafieber“. 2005 und 2006 gehörte ich zum Moderatorenteam des „Schleswig-Holstein-Magazins“. 2007 und 2008 konnte ich ein neues und mir sehr ans Herz gewachsenes Projekt verwirklichen: „Moin Heike!“ - eine Porträtreihe über norddeutsche Menschen. Ich zog bei ihnen eine Weile ein. So war ich beim Gastwirt auf der Hallig Langeneß, beim „Pferdeflüsterer“ in Mecklenburg-Vorpommern und bin mit „Bauer Hermann“ mit dem Oldtimer-Trecker von der Lüneburger Heide bis nach Ostfriesland gefahren 2009 und 2010 stellte ich unter dem Titel „Heike hilft helfen“ interessante Menschen vor, die sich für andere engagieren. So begleitete ich in Hamburg einen Arzt, der sich für Obdachlose einsetzt. In Osnabrück war ich sehr beeindruckt von der engagierten Leiterin eines „Eltern-Kind-Hauses“, die Müttern und vor allem deren Kindern in schwierigen Lebenssituationen hilft. 2011 beschäftigte ich mich neben der „Landpartie“ mit zwei ganz anderen Projekten: Mit der Geschichte der Auswanderer der Inseln Amrum und Föhr und mit schönen Fahrradtouren durch Schleswig-Holstein. Über die Auswanderer lesen Sie mehr unter Aktuelles. Das Buch „Unsere Stadt war New York-Friesen in Amerika“ ist im Oktober 2011 erschienen. Die Fahrradtipps unter dem Titel “Radfahren zwischen den Meeren - Mit Heike Götz quer durch Schleswig-Holstein” gibt es im nächsten Frühjahr. Mehr dazu später. Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann am Stadtrand von Hamburg
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